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Symposium - Film in the Present Tense

Foto © Copyright LaborBerlin

Ein Symposium des Berliner Kunstkollektivs LaborBerlin vom 20. bis 22. Oktober, in dem die Zukunft des Films, in einer Zeit, in der das Digitale als Hauptformat der Filmindustrie gilt, diskutiert wird.

 

Es wird, zumindest in generalisierter Form, angenommen, dass man der Punkt in der Filmgeschichte erreicht hat, in dem der analoge Film vom kommerziellen Kreis abgeschafft wurde. LaborBerlin – ein Kollektiv von Künstlern, das sich mit der Erforschung und Erhaltung von Film als Medium beschäftigt –, in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin, lädt Filmemacher, Künstler, Programmierer, Techniker und Vertreter von Museen und unabhängigen Laboren und Kinos ein, um über den Zustand dieses Mediums nachzudenken und Ideen, Möglichkeiten und Initiativen zu formulieren, um den Film als lebendiges und gegenwärtiges Medium zu halten.

 

Film in the Present Tense feiert der Abschluss des zweijährigen europäischen Projekts RE MI (Re-Engineering Moving Image). Ein Projekt, das sich auf die Schaffung, Bewahrung und Übertragung von technischem Wissen über analoges Film fokusierte, um dessen Verwendung als künstlerisches Medium zu fördern. In diesem Symposium wird versucht, Wege zu finden, wie die Einzigartigkeit dieses Mediums als künstlerische Werkzeug und visuellen Ausdruck gefordert werden kann, welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um analoges Film zu erhalten, und welche kulturelle Auswirkungen, könnten durch seinen Aussterben verursacht werden.

 

Mit einem umfangreichen Programm aus Vorträgen, Screenings und Performances, Film in the Present Tense lädt alle die sich für Film interessieren ein, um an diesen Reflexionen über die Zukunft der Filmkunst teilzunehmen. Das Symposium zählt auch mit einem Gast aus Portugal, nämlich Tiago Ganhão von der Cinemateca Portuguesa.

 

  

 
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Édi Kettemann

Édi ist ein sehr neugieriger Mensch, der sich für alles interessiert, was er sieht. Er liebt es, Menschen, ihre Bewegungen und Interaktionen zu beobachten. Dies ist wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass er bereits als Jugendlicher seine Leidenschaft für Film, Theater, Schreiben und Fotografie entdeckte und seitdem pflegt. Nachdem er Elektrotechnik studierte, was ihm die Chance gab, in verschiedenen Ländern zu leben, mit verschiedenen Kulturen zu interagieren und sich mit mehreren Sprachen vertraut zu machen, engagiert er sich bei Kultur- und Bildungsprojekte. Lebt seit 2016 in Berlin.

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