MAGAZIN

Am gestrigen 20. Februar fand die Eröffnung der Ausstellung "SIZA - UNSEEN & UNKNOWN" in der Tchoban Foundation in Berlin statt, in Anwesenheit des Architekten Álvaro Siza Vieira und des Botschafters von Portugal in Deutschland, João Mira Gomes.

 

Der in Matosinhos geborene portugiesische Architekt zeichnet sich durch ein umfangreiches internationales Werk aus, darunter auch einige Bauwerke in Deutschland. Sein erstes Auslandsprojekt war das “Wohnhaus Schlesisches Tor” in Berlin, 1980 beauftragt für das berühmte Stadterneuerungsprojekt, die Internationale Bauausstellung Berlin (IBA) 1987.

Das Gebäude ist international wegen eines in den 80er Jahren am Giebel angebrachten Graffito als “Bonjour Tristesse” bekannt, welches bis heute sichtbar ist. In jüngerer Zeit ist das Gebäude erneut bemalt worden, dieses Mal mit dem Schriftzug “Bitte Lebn”, das einen Kontrast zum ersten Graffito bildet.

Álvaro Siza ist seit 1997 Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten - BDA.

Die Ausstellung teilt sich in zwei Bereiche auf, eine ist dem internationalem Werdegang des Architekten gewidmet, die andere konzentriert sich auf eine persönlichere Dimension, bei der auch Zeichnungen seiner Frau Maria Antónia Siza, seines Sohnes Álvaro Leite Siza, ebenfalls Architekt und seines Enkels Henrique Siza zu sehen sind.

 

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Mai zu sehen.

 

Montag bis Freitag: 14:00 – 19:00 Uhr

Samstag und Sonntag: 13:00 – 17:00 Uhr

 

Adresse:

Tchoban Foundation Museum für Architekturzeichung

Christinenstrasse 18a, 10119 Berlin


Quelle: Camões Berlin

01/03/2019

Foto: ©Siza Vieira/Promo

Ausstellung "SIZA - UNSEEN & UNKNOWN" von Álvaro Siza Vieira in Berlin

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