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Lusophone Präsenz bei der 68. Berlinale - die Produktionen von Brasilien und Portugal, die es zu sehen gibt

Foto: Kurzfilm "Russa"von João Salviza e Ricardo Alves Jr. © Promo

Es ist jetzt der Höhepunkt des Jahres für viele Kinobesucher - die Filme, die an der 68. Berlinale stattfinden (15. bis zum 25. Februar 2018) würden bekannt.

 

Es gibt wieder mehrere brasilianische Spielfilme zu sehen. Brasilien veröffentlicht folgende Filme:

 

- “Zentralflughafen THF”, Karim Aïnouz (Panorama)

- “Ex Pajé”, Luiz Bolognesi (Panorama)

- “Bixa Travesty”, Kiko Goifman e Claudia Priscilla (Panorama)

- “Eu sou o Rio”, Gabraz Sanna, Anne Santos (Forum Expanded)

- “O Processo”, Maria Augusta Ramos (Panorama)

- “Tinta Bruta”, Filipe Matzembachere Marcio Reolon (Panorama)

- "Unicórnio", Eduardo Nunes (Generation)

Und im Forum veröffentlicht Portugal drei Filme:

- “Drvo (The Tree)”, André Gil Mata

- “Mariphasa”, Sandro Aguilar

- “Our Madness”, João Viana

 

Als Kuriosität, gibt es auch einen griechischen Film, der sich auf das Transgender-Universum in Brasilien konzentriert, "Obscuro Barroco" von Evangelia Kranioti. Der Film zeigt die Geschichte von transsexueller Luana Muniz (1961-2017), eine Reise durch Rio de Janeiro, Stadt des Extrem, wo politische Konflikte und wuchernde „Einrichtungen, die Transformationen nicht mehr klare Linien von Geschlecht erkennen.“

 

Lusophone Kurzfilme gibt es insgesamt 5 - in den 22 im Wettbewerb veröffentlichten Namen. Die Pressemitteilung der Berlinale hat der Portugiesische Kurzfilm „Wo der Sommer geht (Jugend Folgen),“ hervorgehoben - „David Pinheiro Vicente einen merkwürdigen Auszug aus dem Garten Eden organisiert und überdenkt die Morgenröte der Menschheit“. Der Kurzfilm ist ein Debüt für den Regisseur und würde in der Schule für Theater und Kino in Lissabon gemacht.

 

João Salaviza ist ein portugiesischer Name, den wir seit 2012 auf der Berlinale gesehen haben, dem Jahr, in dem er mit "Rafa" den besten Goldenen Bären gewann. Im vergangenen Jahr war Salaviza im Wettbewerb mit „Altas Cidades de Ossadas“ und in diesem Jahr bringt er „Russa“, ein Koproduktion Portugal-Brasilien, das Ergebnis einer künstlerischen Residenz von Salaviza mit dem brasilianischen Regisseur Ricardo Alves Jr. in Porto (Bairro do Aleixo). João Viana ist ein anderer Name, der zum Festival zurückkehrt, diesmal mit "Madness", fünf Jahre nachdem er "A Batalha de Tabatô" ausstellte, ausgezeichnet mit dem Preis des besten Debüts. Berlinda interviewte damals den Regisseur, das Interview ist hier zu lesen.

 

Auf dem Programm sind auch die brasilianische Produktionen „Alma Bandida“, von Marco Antonio Pereira, der in Minas Gerais gefilmt würde und mit dem Konflikt zwischen den Menschen sich beschäftigt, und „Terremoto Santo”, von Barbara Wagner und Benjamin de Burca, die nochmal in der Kurzfilmprogramm sind. Im vergangenen Jahr hatten Bárbara Wagner und Benjamin de Burca der Kurzfilm "Estás vendo coisas" im Wettbewerb.

 

Die Teilnahme des portugiesischen Regisseurs Diogo Costa Amarante in der Jury der Berlinale Shorts, zusammen mit Jyoti Mistry (Südafrika) und Mark Toscano (USA) ist auch dieses Jahres wichtig. Es wird daran erinnert, dass Diogo Costa Amarante im letzten Jahr mit "Cidade Pequena" den Goldenen Bären gewann. Bezüglich des Preises sprach Berlinda mit dem Regisseur und veröffentlichte ein kurzes Interview, das hier gelesen werden kann.

 

Schließlich gibt es noch mehr Lusophone Namen, die auf der Berlinale Talent anwesend sein, darunter Camila Freitas, Antonio Junior, Tatiana Leite (Brasilien) oder André Santos und Rita M. Pestana (Portugal).

 

  

 
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