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Der portugiesische Jazz ím Fokus im Festival JAZZ'aqui

Foto © Jazz’Aqui

Das JAZZ'aqui ist ein Projekt, das von 4 Portugiesen aus Minde (Santarém, Portugal) gegründet wurde und als Ziel hat den portugiesischen Jazz in Portugal und auf internationaler Ebene bekanntzumachen. Am 23., 24., und 25. März 2017 kommt diese Veranstaltung nach Berlin als JAZZ'aqui Festival.

Um ein wenig mehr über díeses Projekt zu erfahren, hat die Berlinda mit einem der Gründer gesprochen, Pedro Moura Alves, der aktuell in Berlin wohnt.

Warum Ihr Fokus im Jazz und in der Gründung des Festivals JAZZ'aqui?

In Portugal hat sich diese Musikrichtung in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt. Es sind viele neue Musiker dazu gekommen und gleichzeitig viele Konzerte und ein neues Publikum. In diesem Sinne hat das Projekt JAZZ'aqui sich vorgenommen diese neue Tendenz zu unterstützen und den nationalen Jazz an ein breiteres Publikum zu bringen. Wir wollen ein Jazzfestival gründen exklusiv mit portugiesischen Musikern, um diese bei dem Erfolg zu unterstützen und glechzeitig den Jazz aus Portugal bekanntzumachen (wie z.B. jetzt in Berlin).

Warum  Berlin als erste Stadt für das Festival?

Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass Berlin kulturell sehr dinamisch und warscheinlich weltweit einzigartig ist. Viele Musikrichtungen sind hier vertreten und der Jazz natürlich auch. Die Tatsache, dass ich hier wohne hat nur aus logistischen Gründen geholfen. Der wichtigste Grund war die Möglichkeit den Musikern zu bieten in so einer interessanten Stadt aufzutreten.

Was sind deiner Meinung nach die Besonderheiten des portugiesischen Jazz?

Der portugiesische Jazz hat viele Besonderheiten, aber nichts besser als zum Festival zu kommen und sich selbst zu überzeugen. Dort nutzen wir die Gelegenheit, um in einer entspannten Atmosphäre und in einer offenen Diskusionsrunde zum Thema „ Der Portugiesische Jazz“ viele Fragen zu diesem Thema zu diskutieren. Wir freuen uns insbesondere auf einen Journalisten und Jazz Kritiker und ein Musiker und Wissenschaftler im Bereich des Jazz und auf die Anwesenheit aller Musiker die auf dem Festival spielen werden.

Du hast ein Diplom in Biochemie und ein Doktortitel in Biomedizin und aktuell bist du im Max Planck Institut in Berlin im Bereich Infection Biology tätig. Wie hast du es geschafft den „JAZZ'aqui” und die Wisschenschaft unter einem Hut zu bringen?

Die Musik war schon immer eine grosse Leidenschaft. Seit sehr früh war ich in diesem Bereich aktiv, inbesondere in Zusammenarbeit mit den 3 anderen Gründern dieses Projektes. Wir sind seit langem gut befreundet und haben mehrmals zusammen gespielt. Wir sind es deshalb gewohnt ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Wir 4 haben alle unterschiedliche Eigenschaften, die durchaus eine Bereicherung für dieses Projekt sind. Deshalb ist es auch eine grosse Herausforderung und Freude meine Arbeit und dieses Projekt gleichzeitig zu gestalten. Wenn es Schwierigkeiten gibt sammeln wir gemeinsame Kräfte und führen unsere Arbeit immer bis zum Schluss. Es ist uns eben eine grosse Ehre die portugiesische Kultur und Musik zu verbreiten. Am Ende des Tages auch mit wenigen Mitteln und Unterstützung, wächst das Projekt und unsere Belohnung ist die Begeisterung der Musiker und des Publikums. Wir wollen jedoch allen Sponsoren herzlich danken: Fundação Calouste Gulbenkian, Hotel Pestana, Caixa Geral de Depósitos, Luso Weinimport, 7 Mares, ASPPA, Berlinda. Ohne Ihre Unterstützung wäre das alles nicht möglich gewesen. Gleichzeitig bedanken wir uns auch bei den Musikern, die uns von Anfang an unterstützt haben.

Gewinnspiel:  Als Partner des Festivals verschenkt Berlinda drei Tickets für das JAZZÁqui Festival (ein Ticket pro Tag). Mehr infos: siehe VERLOSUNGEN.

Interview: Rita Guerreiro

Übersetzung: Miguel Schältze Raposo

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