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Cristina Branco trat 2017 das letzte Mal in Berlin auf, schon damals vor vollem Haus. Seit dem damaligen Programm „Menina“, in dem sie tief in die portugiesische Kultur eintauchte, ist viel passiert: Fernab von lusitanischer Urlaubsromantik, dem Fado aber noch deutlich verzauberte sie nicht nur das deutschsprachige Publikum, sondern erstmals seit Beginn ihrer Laufbahn auch die Portugiesen. Sie spielte in großen Philharmonien und auf Festivals, arte Concert brachte einen Konzertmitschnitt, die taz brachte eine Story, die FAZ sprach von der „glockenklaren Brillanz“ ihrer Stimme (Musik verbindet). Infolgedessen folgte dann auch das zweite Album der als Trilogie geplanten Veröffentlichungen aus den Federn portugiesischer Allstars: „Branco“.

 

In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung scheint alles möglich, Grenzen halten einen kaum noch auf, die Dinge, Menschen und Geschichten, die unser Leben beeinflussen, kommen von überall her. All diese Vorteile der Moderne flossen in „Branco“, das sich die Künstlerin wieder von jugnen und etablierten Textern und Komponisten Portuals hat schreiben lassen. So ist zwar von elektronischer Musik, die im Werk von Filipe Sambado, dem Texter und Komponisten von „Este Corpo“, beispielsweise eine große Rolle spielt, oder vom Rap eines Kalaf Epalanga, der gleich zwei Texte beigesteuert hat, nichts zu hören. Doch der Fingerabdruck der kreativen Köpfe hinter den Songs hinterlässt subtil seine Spur.  „Branco“ absorbiert all die Einflüsse und findet in der Interpretation Cristina Brancos und ihrer Band sein Wesentliches: Neofado im Jazzgewand.

 

Die Stimme einer Fadista, Portugiesische Gitarre, Bass und Klavier erzählen uns in „Branco“ die Geschichte eines jungen Portugals das sich selbst findet. Eines Portugals im Aufbruch. In Berlin wieder live zu erleben am 07. März 2019, 20 Uhr in der Passionskirche.

 

Lesen Sie HIER das Interview mit Cristina Branco für Berlinda 2017. 


Quelle: Presse Mitteilung o-tone music

Cristina Branco stellt ihr neues Album „Branco“ vor

20/02/2019

Foto: ©Joana Linda

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